Voltaregion

Verehrte Leserschaft,

und weiter geht’s mit der Erkundungstour durch Ghana. Nachdem der Norden und Accra schon abgehakt wurden, ging es nun für ein paar Tage in die Voltaregion im Südosten Ghanas, eine äußerst vegetationsreiche und landschaftlich schöne Gegend, die sich vom Rest des Landes dahingehend unterscheidet, dass es doch recht hügelig ist und sich dort auch der höchste Berg Ghanas (knapp 900 Meter) befindet.

Nachdem ich ziemlich geschafft Freitagnachmittag wieder in Denkyemuoso angekommen bin ging es Samstagmorgen um 6 Uhr auch schon wieder weiter, also keine Zeit zum Ausruhen. Mit fünf Personen (Fabi hatte seine Eltern zu Besuch und ist mit denen gereist), vier Rucksäcken und viel Vorfreude haben wir uns erst einmal in ein Tro-Tro gequetscht, wo eigentlich nur noch drei Plätze frei waren. Aber wenn der Mate sagt, dass es passt, dann passt es auch. Wobei ihr im Hinterkopf behalten dürft, dass die ganzen Reisen im Tro-Tro für mich nicht so beschwerlich sind und waren wie für Ruven (1,86 m) und besonders für seinen Besuch (beide über 1,90 m). Manchmal ist es doch von Vorteil klein zu sein 🙂

In Kumasi mussten wir dann noch eine ganze Zeit auf die Abfahrt des Tro-Tros warten, waren aber frohgemut, da der Minibus keinen Fernseher hatte und wir somit auf der langen Fahrt, die uns erwarten sollte, zumindest von afrikanischer Filmkunst verschont werden. Der erste Teil der Strecke war derselbe wie in Richtung Accra und es war schon ein wenig deprimierend, da ich vor weniger als 24 Stunden erst in die andere Richtung gefahren bin. Der zweite Teil der Fahrt hat mich dann aber entschädigt, da wir durch doch schon recht bergiges Gelände gefahren sind und teilweise auch ein paar Serpentinen bezwingen mussten. Die grünen Berge haben jedenfalls einen ersten Vorgeschmack auf das gegeben, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte.

Nachdem wir noch einmal umsteigen mussten hatten wir am frühen Nachmittag unser Ziel Akosombo erreicht. Diese Kleinstadt wurde in den 1960er Jahren aus dem Boden gestampft, da hier das wohl bedeutendste Bauprojekt Ghanas geschaffen wurde – der Voltastausee. Um den steigenden Energiebedarf des Landes bewältigen zu können wurde hier ein Wasserkraftwerk gebaut und der Volta gestaut, so dass der größte künstliche See der Welt geschaffen wurde! Und man merkt sofort, dass Akosombo eine künstlich angelegte Siedlung ist. Als wir auf der Suche nach einem Hotel durch den Ort gelaufen sind, haben wir uns gefühlt wie in einem amerikanischen Suburb. Überall kleine Reihenhäuser, teilweise mit kleinen Rasenflächen vor dem Haus, geteerte Straßen, Sportplätze mit richtigem Rasen und nichts was Ghana sonst ausmacht. Da es aufgrund der Ostertage auch sehr ruhig war und die Stadt recht verlassen gewirkt hat, haben wir uns doch etwas unwohl gefühlt. Insgesamt eine total merkwürdige Stadt, so was habe ich hier nicht erwartet. Da alle günstigen Hotels auch schon voll waren, sind wir dann zurück in den Nachbarort gefahren und haben da zwei günstige Zimmer bekommen. Danach sind wir ein bißchen spazieren gegangen und haben auf einer recht großen, freihängenden Brücke den Blick über den Volta genossen. Auf der Suche nach was zu essen sind wir dann auf dem Rückweg auf eine Bar gestoßen, in der die letzten fünf Minuten des Samstagabendspiels des 31. Spieltags – Borussia vs. Lüdenscheid-Nord – liefen. Da der Bildschirm zu klein war, konnte ich jedoch sehen, dass bei Gladbach eine Eins stand, aber nicht wie viele Tore Dortmund geschossen hatte. Da die aber verzweifelt nach vorne stürmten hatte ich die Hoffnung, dass es zumindest remis stehen würde. Gebannt habe ich die letzten Minuten verfolgt und als nach dem Schlusspfiff alle wahren Borussen die armen hochgerissen haben und das 1-0-Endergebis eingeblendet bin ich auch eine Runde durch Atimpoku gehüpft und der Abend war gerettet. Nachdem wir dann was gegessen hatten sind wir dann in eine Bar eingekehrt und waren ganz erstaunt, dass es in der kleinen Stadt so viele Leute unterwegs waren und überall richtig laute Musik gespielt wurde. Wie ich dann ein paar Tage später herausgefunden habe, wird Ostern im Osten Ghanas richtig groß gefeiert und zwar nicht nur in der Kirche, sondern auch tagsüber und abends lassen es die Ghanaer hier dann richtig krachen. Leider war ich aufgrund der Reisestrapazen ziemlich geschafft und bin früh ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag sollte ein besonderer Ausflug stattfinden. Jedoch sollte der Tag mit einem großen Schock enden. Als ich bettfertig war musste ich mit Entsetzen, dass ich Malaria zu Hause vergessen hatte! Um mich vor den Mücken zu schützen, ist eine kleine Malaria-Plüschvire nämlich meine ständige Begleiterin. Und jetzt musste ich die nächsten Nächte komplett ohne ihren Schutz überstehen. In diesem Moment habe ich mir eingeredet, dass ich wohl dann demnächst krank werden würde, aber bisher ist nichts passiert – Glück gehabt.

Ostersonntag stand dann eine luxuriöse Bootstour auf dem Programm. Mit der „Dodi Princess“ wollten wir für ein paar Stunden auf dem Voltasee herumschippern und dazu war noch ein Landausflug auf Dodi Island vorgesehen. Mit 36 Cedi war es ein ziemlich teurer Spaß, auch wenn ein Getränk und das Mittagessen inklusive waren. Daher waren auch nur die wohlhabenden Ghanaer und jede Menge Ausländer an Bord. Schon lustig, wenn man auf einmal nicht derjenige mit dem meisten Geld im Portemonnaie ist. Zwar waren eigene Speisen und Getränke an Bord verboten, aber da eine ghanaische Familie eine Kühlbox mit an Bord geschleppt hat, konnten wir auch unsere Wasserflaschen noch mal auffüllen, damit nicht unsere ganze Kohle auf dem Schiff draufgeht, günstig waren die Preise nämlich überhaupt nicht. Da man keine Plätze reservieren konnte, waren wir schon um 8 Uhr an der Anlegestelle und mussten, nachdem wir eine Stunde gewartet hatten, um die Tickets zu kaufen, noch zwei Stunden auf die Abfahrt warten. Da wir mit als erstes an Bord waren, haben wir richtig gute Plätze auf dem schattigen Oberdeck bekommen. Frische Luft, tolle Aussicht und dazu noch weit genug von der Liveband entfernt, das ging auf schon mal gut los.

Schon vor der Fahrt wurde der Grill fünf Meter von uns entfernt angefeuert und uns ist das Wasser im Mund zusammengelaufen. Als die Ghanaer bei uns am Tisch uns dann zu einem Getränk und ein paar Hühnchenschenkeln eingeladen haben, war es für mich noch kein Problem Nein zu sagen. Als dann aber der frische Tilapia (Fisch aus dem See) gegrillt wurde, musste ich wirklich mit mir kämpfen nur Reis zum Mittag zu essen. Ich bin aber stark geblieben, auch wenn es mir schwer gefallen ist, als die anderen genüsslich ihren Fisch verspeist haben. Blöder Vegetarismus.

Den Landausflug konnte ich dann leider nicht mitnehmen, da ich nach 45-minütigem Anstehen gerade mein Essen bekommen hatte. Aber bis auf ein paar Trommel- und Tanzeinlagen habe ich wohl auch nicht viel verpasst. Die Rückfahrt verlief dann auch recht unspektakulär, wir haben die Aussicht und die Landschaft sowie ein Eis genossen und ein wenig relaxt. Um 16 Uhr haben wir dann wieder angelegt, dummerweise gab es kein Taxi und auch den Taxifahrer, dessen Nummer wir uns geben lassen hatten, konnten wir nicht erreichen. Zum Glück hat uns der Bus eines Hotels netterweise mit ins Dorf genommen, von wo aus wir dann die nächste Etappe in Angriff nehmen konnten. Bis zum Abend wollten wir es nach Hohoe schaffen, was sich aber als recht mühsam gestalten sollte. Zunächst einmal konnten wir nicht im Hotel anrufen um zu fragen, ob noch zwei Zimmer frei wären, da vor einem Jahr die Vorwahlen in Ghana geändert wurden und somit alle unsere Reiseführer dahingehend unbrauchbar sind. Also ohne Reservierung los. Dann sah es auch zunächst so aus, als ob es schwierig werden würde, nach Hohoe zu kommen, da uns gesagt wurde, dass es Sonntagabends kein direktes Tro-Tro mehr geben würde. Glücklicherweise haben wir dann doch noch eins bekommen und ich habe dann auch den äußerst beschissenen Platz – hinter dem Fahrer, unter mir der heiße Motor, keinerlei Beinfreiheit – in Kauf genommen. Die erste unschöne Überraschung gab es dann direkt nach dem Start. Der Fahrer hatte nämlich beschlossen den Preis um einen Cedi zu erhöhen. Vom Geld her ist das ja kein Problem, aber trotzdem ne ziemlich miese Aktion, aber er sitzt halt am längeren Hebel. Bei einem kleinen Zwischenstopp als es schon angefangen hat zu dämmern und wir noch einige Kilometer von unserem Ziel entfernt waren ist dann auch noch der Hinterreifen geplatzt – zum Glück als wir gestanden haben und nicht bei voller Fahrt. Na ja, der Reifenwechsel ging recht schnell von statten, aber ich war doch schon einigermaßen schlecht gelaunt dank Müdigkeit, Ungewissheit bezüglich unserer Unterbringung und der beschissenen Fahrt im beschissenen Tro-Tro mit dem beschissenen Fahrer. Er ist dann auch im Dunkeln weiter wie ein blöder geheizt und auf meinem Platz war das alles kein Spaß, so dass ich mich irgendwann – zum ersten und hoffentlich letzten Mal –zurück nach Deutschland gewünscht habe. Während meine Lieben einen gemütlichen Sonntagabend auf dem Sofa genießen konnten, war ich todmüde in einem heißen, klapprigen Bus eingepfercht, ohne zu wissen, wo ich die Nacht verbringen sollte. Aber dass so ein Moment der Schwäche kommen würde, war abzusehen. Und zum Glück habe ich mich auch recht schnell wieder gefangen. Um 21 Uhr sind wir dann doch noch ohne weitere Zwischenfälle in Hohoe angekommen und zu unserem Glück hatte das einzige günstige Hotel im Zentrum nämlich noch zwei, wenn auch überteuerte, Zimmer frei. Nachdem wir diese bezogen hatten und ich eine kühle Pepsi (yeah!) genossen hatte, sah die Welt schon wieder deutlich besser aus. Nichtsdestotrotz habe ich während der Fahrt gemerkt, wie sehr ich doch an meiner Familie und an meinen Freunden und meinem gewohnten Leben hänge. Zwar macht das alles hier sehr viel Spaß und ich genieße die Zeit und die Erfahrungen hier sehr, aber ich freue mich trotzdem schon jetzt, wenn ich wieder zurück bin.

Am nächsten Morgen hieß, wie so oft im „Urlaub“, wieder früh aufstehen, um möglichst früh Wli zu erreichen. Dieser kleine Ort befindet sich an der Grenze zu Togo und in der Nähe soll es einen sehr schönen Wasserfall geben. Schon die Fahrt nach Wli war ein Erlebnis. Die Landschaft – sattgrüne Hügelketten und unberührte Natur – war wirklich wunderschön. Am liebsten wäre ich einfach ausgestiegen und sofort losgewandert. In Wli angekommen haben wir uns erstmal mit viel Wasser und Bofrot versorgt, es sollte ja eine anstrengende Tour auf uns warten. Jedoch sollten wir, als wir uns im Besucherzentrum angemeldet hatten, erst einmal enttäuscht werden. Aufgrund irgendwelcher Feierlichkeiten konnten wir leider nicht zum oberen der zwei Wasserfälle wandern und mussten uns mit dem nähergelegenen Wasserfall begnügen. Zwar schade, aber mit einem der Besuche werde ich bestimmt noch mal zurückkehren. Mit unserem netten Führer Wisdom ging es dann durch den dichten Wald zum Wasserfall und ich muss zugeben, dass ich recht beeindruckt war. Seit Island bin ich ja eh ein großer Wasserfall-Fan, aber dieser war noch mal ganz besonders. Mit ca. 50-60 Metern Höhe war er alleine schon imposant, da aber an den Hängen um den Wasserfall noch Tausende Fledermäuse hingen und rumflogen, war es eine ganz besondere Atmosphäre. Wir waren alle ganz hin und weg und haben erst mal nur gestaunt und die Atmosphäre auf uns wirken lassen. Danach wurde das Ganze natürlich auch fotografisch festgehalten und die anderen haben es sich nicht nehmen lassen und sind ne Runde planschen gegangen, während ich draußen gesessen habe und einfach die Natur genossen habe. Richtig toll aber gleichzeitig auch schade, dass wir nicht weiter konnten, ich wäre gerne mal ein bißchen in Ghana gewandert. Aber was nicht ist kann ja noch werden…

Gegen Vormittag wurde es dann immer voller und es kamen immer mehr Leute mit Essen, Getränken und auch eine große Musikanlage wurde aufgebaut. Unser Führer hat unsere Befürchtung dann bestätigt, dass auch hier Ostern groß gefeiert wird. Und da es der Ghanaer gerne laut mag, wird auch so ein wunderschöner Ort dann gnadenlos beschallt. Gut, dass wir schon so früh da waren und nicht erst zur Party, das hätte uns die ganze Sache doch wohl ziemlich vermiest. Na ja, so waren wir dann mittags wieder in Hohoe und haben uns dann auch direkt wieder auf den Weg gemacht, Ziel war das Affenreservat von Tafi Atome. Wie auch in Buabeng-Fiema gibt es dort zahme Mona-Meerkatzen, die ins Dorf kommen und von den Besuchern gefüttert werden können

Um dort hinzukommen mussten wir erst ein paar Kilometer fahren und in einem kleinen Dorf noch mal umsteigen, wo dann eine böse Überraschung auf mich wartete. Die letzten Kilometer konnten weder per Tro-Tro oder Taxi zurückgelegt werden, dafür standen nur ein paar Motorräder zur Verfügung. Nach meinen Erfahrungen in Bolga hatte ich natürlich direkt wieder ein mulmiges Gefühl, das noch verstärkt wurde, als der Fahrer meinte, dass Sabrina und ich mitsamt unserer Rucksäcke doch bei ihm hintendrauf sollten. Unsere Einwände, dass das nicht Funktionieren könne, wurden weggewischt – ich will nicht wissen, was, wen und wie viel die sonst transportieren – und wir haben es uns „gemütlich“ gemacht. Erstaunlicherweise hat es auch recht gut geklappt und nach ein paar Minuten hat es mir sogar Spaß gemacht. Vielleicht werde ich ja doch noch zum Motorradfreund, wer weiß…

In Tafi angekommen gab es dann einen ordentlichen Schauer, der recht heftig ausfiel und auch etwas länger dauerte. Da uns der Sinn nach einer Abkühlung stand und wir doch recht staubig waren, haben wir uns schnell unsere Badehosen angezogen und eine kleine Regendusche genossen. Zum Glück haben uns nur ein paar andere Touris gesehen, die Ghanaer hätten uns bestimmt wieder mal für total bescheuert erklärt 😉

Nach dem Abendessen haben wir dann noch ein bißchen Karten gespielt, als wir auf einmal von ziemlich großen Insekten angegriffen wurden. Die meisten der Riesenbrummer sind zwar nur um die Lampe geschwirrt, aber ein paar sind uns auch direkt ins Gesicht geflogen. Zum Glück haben wir alle Angriffe der wilden Tiere überlebt und dank massiven Schlappeneinsatzes konnten wir nach zwanzig Minuten unser Spiel auch fortsetzen. Das ist also die Wildnis…

Am nächsten Morgen ging es dann um 6 Uhr zu den Affen. Zuerst wollten sie nicht so recht, doch unsere Führerin hat sie dann mit ein paar Früchten angelockt. Dann haben wir alle eine Banane oder eine kleine Mango bekommen, so dass die Meerkatzen auch zu uns gekommen sind. Und sie haben uns dann tatsächlich aus der Hand gefressen. Ein Affe ist mir dann sogar auf den Arm gestiegen um die Bananebesser erreichen zu können. Ziemlich lustig die ganze Sache, hat echt Spaß gemacht die Tiere zu beobachten, wie sie untereinander agieren usw. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald und einem schnellen Frühstück ging es dann auch schon wieder weiter. Wir hatten schließlich einen toughen Zeitplan, Ruvens Freunde wollten schließlich möglichst viel von Ghana sehen.

Eigentlich war auch geplant, dass ich an diesem Tag nach Kumasi zurückfahre, aber da wir bis nach Accra schon fünf Stunden gebraucht hatten, habe ich mich dazu entschlossen, mit den Jungs (Sabrina hat noch zwei Tage in der Voltaregion drangehängt) weiter nach Winneba zu fahren. Nach insgesamt vier Umstiegen und ca. acht Stunden Fahrt waren wir dann endlich an der Küste, wo aber schon eine unangenehme Überraschung wartete. Von unterwegs hatten wir schon zwei Zimmer in einem Guesthouse reserviert, aber als wir dort ankamen wurde uns gesagt, dass dummerweise andere Leute gekommen sind und deswegen alles voll sei. Ganz große Aktion, da kann ich auch direkt sagen, dass es keine Reservierungen gibt, Depp. Na ja, wir sind dann zu unserem Guesthouse vom letzten Winneba-Besuch und haben dort zwei günstige Zimmer bekommen. Da es schon recht spät war sind wir schnell in unsere Badehosen geschlüpft und zum Strand gegangen. Auf der Fahrt haben Ruven und ich den beiden anderen schon vom genialen Strand vorgeschwärmt und waren dann doch niedergeschlagen, als wir dort ankamen. Auch in Winneba wurde wohl kräftig Ostern gefeiert, der ganze Strand war mit Müll bedeckt. Es hat mich zugleich traurig und wütend gemacht, wie die Leute hier mit der Umwelt umgehen. Diese Gedankenlosigkeit ist echt nicht schön, aber das ist wohl so in den Köpfen der Leute drin. Aber vor selbst in Europa war das Umweltbewusstsein vor zwanzig Jahren kaum ausgeprägt, da kann man das in einem Schwellenland wie Ghana wohl nicht erwarten. Nichtsdestotrotz ist das alles eher uncool, aber am nächsten Tag war der Strand wohl wieder sauber, wenigstens etwas.

Wir sind trotzdem ins Meer gehüpft und sind danach zu Isaac gegangen, mit dem wir dann noch was leckeres Essen gegangen sind. Als kleines Schmankerl wurde mir mein Fufuo dann nicht einfach ohne Fisch oder Fleisch serviert, es gab sogar ein bißchen Gemüse stattdessen. Sehr freundlich und manchmal sind es eben die kleinen Dinge, über die man sich am meisten freut 🙂 Den Abend haben wir dann ganz gemütlich ausklingen lassen, mit ein paar Mangos zum Nachtisch, einem nächtlichen Strandbesuch und Gitarrengeklimper. Wieder mal ein paar richtig schöne Stunden.

Am nächsten Morgen habe ich mich dann, nachdem ich eine ausgiebige Dusche mit tollem Strahl (ja, so etwas ist erwähnenswert!) genossen habe, auf den Heimweg gemacht. Über Cape Coast und Kumasi ging es problemlos nach Denkyemuoso und ich war doch froh, als ich wieder zu Hause war. Die letzten zwei Wochen waren doch ziemlich anstrengend und die nächsten Tage sollten dann doch recht ruhig verlaufen. Und am Dienstag sollte schließlich auch die Schule wieder losgehen. Aber ob das wirklich alles auch so klappt, davon beim nächsten Mal mehr…

Lasst es euch gut gehen,

Andreas

PS: Es gibt auch wieder ein paar neue Fotos und am Samstag kommen noch welche dazu…

Werbeanzeigen

2 responses to this post.

  1. Posted by neonblack on 14. Mai 2011 at 15:41

    so. hab mir deine gesamten ziele gerade auf der karte angesehen. du hast ja schon beinah komplett ghana durchquert.

    @vegetariusmus: deine auflage bezieht sich doch auf den verzicht und die distanz zu unserer massentierhaltung, wachstumshormon- und antibiotika gepushten tierhaltung. bei mir ist das jedenfalls so.
    gegen das selbstgeschlachtete huhn gibt es nichts einzuwenden.

    take care,
    n.

    Antwort

  2. Posted by Sonja Jansen on 15. Mai 2011 at 19:37

    Hallo, mein Sohn.
    habe die Fotos mit viel Freude angesehen. Freue mich schon auf die gesamte Kollektion, wenn du wieder zuhause bist. Ich vermisse dich so und der Papa auch. Ich bin auch schon gespannt auf deinen nächsten Blogeintrag.
    Haben dich ganz doll lieb sagen Papa uns Mama

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: